Schlagwort: Fluggastrechteverordnung


  • Fluggesellschaft muss Passagiere rechtzeitig informieren

    Eine Fluggesellschaft ist verpflichtet, Kunden mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit über eine Änderung zu unterrichten. Das hat das Amtsgericht Nürnberg in einem Urteil entschieden. Geklagt hatte ein Mann, der am 03.08.2018 um fünf Uhr morgens zusammen mit seiner Familie von Nürnberg nach Rhodos fliegen wollte. Die Fluggesellschaft hatte schon am 25.05.2018 entschieden, den…

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  • Anspruch auf Erstattung von Anwaltskosten bei Flugverspätung

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    Das Landgericht Frankfurt am Main  hat in zwei Entscheidungen eine verbraucherfreundliche Rechtsprechung zum Thema Anwaltskosten bei Flugverspätungen entwickelt. Bislang war nach der Ansicht vieler Gerichte ein Anspruch auf Erstattung solcher Kosten nur dann gegeben, wenn der Reisende vorher die Fluggesellschaft selbst zur Zahlung der Entschädigung unter Fristsetzung aufgefordert hatte. Ohne den sogenannten Verzug konnte bislang…

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  • Streik bei Ryanair im Juli 2018 – Welche Ansprüche haben die Betroffenen?

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    Am 25. Und 26. Juli 2018 streikte die Flugbegleitung der Gesellschaft Ryanair, dadurch wurden circa 600 Flüge gestrichen. Gemäß der Fluggastrechteverordnung (EG VO 261/2004) haben die betroffenen Fluggäste, deren Flug entweder annulliert wurde oder mehr als fünf Stunden Verspätung hatte, ohne jede Einschränkung einen Anspruch auf Betreuungsleistungen, also Mahlzeiten, Hotelunterbringung, Transfer zum Selbigen sowie unentgeltliche…

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  • EuGH: Ausgleichsanspruch auch bei Anschlussflügen in Drittstaat

    Der Gerichtshof der Europäischen Union hat entschieden, dass ein Fluggast auch dann einen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung bei einer Flugverspätung hat, wenn die Verspätung bei einem Anschlussflug in einem außerhalb der EU liegenden Drittstaat eintritt. Eine Klägerin begehrte in dem der Entscheidung zugrunde liegendem Fall eine Ausgleichsleistung des Flugveranstalters wegen einer Verspätung. Sie hatte einen…

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  • Flugverspätungen und Flugzeugvermietung – Eine neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs

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    Der BGH hat entschieden, dass der Anspruch auf Ausgleichsleistung nach der Fluggastrechteverordnung nicht gegenüber dem Flugunternehmen, dessen Flugzeug und Besatzung aufgrund einer „Wet-Lease-Vereinbarung“ eingesetzt wurden, geltend zu machen ist, sondern gegenüber dem Luftfahrtunternehmen, bei dem der Fluggast den Flug gebucht hat.   Anlass der Entscheidung war ein Rechtstreit über eine verspätete Flugreise von Düsseldorf nach…

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  • TUIfly muss Entschädigung für Flugausfälle und Verspätungen im Herbst 2016 zahlen

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    Das Amtsgericht Hannover hat TUIfly am 15.02.2017 in zwei Fällen zur Zahlung von Entschädigungen für die Flugausfälle aus Herbst 2016 verurteilt. Einem Rentnerehepaar wurden 800 € wegen einer Flugverspätung von 4 Stunden und einer Familie, deren Flug ausfiel, 2000 € zugesprochen. Damit hat das Gericht festgestellt, dass die Fluggesellschaft auch für die massenhaften Flugausfälle im…

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  • BGH: Beschädigung durch Gepäckwagen kein außergewöhnlicher Umstand

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    In einer Entscheidung musste sich der Bundesgerichtshof mit der Frage beschäftigen, ob die Beschädigung eines in Außenposition abgestellten Flugzeuges durch einen Gepäckwagen einen außergewöhnlichen Umstand im Sinne der Europäischen Fluggastrechteverodnung darstellt. Dies hätte zur Folge, dass die Fluggesellschaft keine Entschädigung nach dieser Verordnung zahlen müsste. In dem der Entscheidung zugrunde liegendem Fall war ein Flug…

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